Nach den Angriffen auf mehrere Moscheen in Hannover, darunter die Ilim-Irfan-Moschee in der Leipziger Straße in Vahrenheide, hat Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich seine Solidarität mit den betroffenen Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Während in Vahrenheide eine Fensterscheibe eingeschlagen wurde, tauchten an weiteren islamischen Gebetsstätten politische Schmierereien auf.
Dr. Waraich besuchte die DITIB-Moschee im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide und tauschte sich ausführlich mit dem ersten Vorsitzenden der Gemeinde aus. Dabei wurde deutlich, wie sehr solche Vorfälle verunsichern können. Ebenso klar wurde jedoch die Haltung der Gemeinde:
Trotz des Angriffs lässt sie sich nicht zu Feindseligkeiten gegenüber anderen Religionsgemeinschaften provozieren. Die Verantwortlichen betonten ausdrücklich, dass sie sich von jeder Form der Hetze distanzieren und weiterhin für ein friedliches, respektvolles Miteinander eintreten.
Der Bezirksbürgermeister würdigte diese klare Position und betonte, dass Angriffe auf Gotteshäuser – ob Synagogen, Kirchen oder Moscheen – immer Angriffe auf die gesamte Gesellschaft darstellen. „Solche Taten verletzen nicht nur einzelne Gemeinschaften, sondern richten sich gegen unser Zusammenleben und die Werte, die Hannover prägen“, erklärte Dr. Waraich.
Er hob hervor, dass gerade die besonnene und konstruktive Haltung der Gemeinden ein wichtiges Zeichen für die gesamte Stadt sei. „Es ist entscheidend, dass wir uns nicht spalten lassen. Die Gemeinden im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide stehen fest zu den Grundprinzipien des friedlichen Zusammenlebens. Dieses Verantwortungsbewusstsein verdient unseren höchsten Respekt.“
Dr. Waraich kündigte an, den Dialog mit den betroffenen Moscheen zu vertiefen und die Entwicklungen aufmerksam zu begleiten. „Hannover ist eine Stadt des Zusammenhalts. Angriffe auf religiöse Einrichtungen treffen uns alle – und wir werden ihnen gemeinsam entgegentreten“, so der Bezirksbürgermeister.

