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Harry Grunenberg, Vorsitzender der Stadtteilinitiative, steht links und Dr. Wjahat Waraich rechts, dazwischen drei Gäste an einem Stehtisch vor der Leinwand mit dem Jubiläumslogo „40“ des Kulturtreffs Vahrenheide.

40 Jahre Kulturtreff Vahrenheide

Der Kulturtreff Vahrenheide hat seinen 40. Geburtstag gefeiert. Neben Bürgermeisterin Monica Plate sprach Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich ein Grußwort und überbrachte die Glückwünsche des Stadtbezirks. Kulturarbeit ist für ihn eine Grundlage für ein gutes Zusammenleben, ein Mittel der Integration und eine Voraussetzung für eine vitale Demokratie.

Zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik und aus der Bevölkerung kamen in die Wartburgstraße. Besonders freute sich Dr. Waraich über den Besuch von Kulturdezernentin Eva Bender und dem Bundestagsabgeordneten Adis Ahmetovic. Über die Anfänge des Hauses berichteten Alt-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und Gründungsmitglied Elke Urban.

Träger des Kulturtreffs ist die Stadtteilinitiative Kulturtreff Vahrenheide e.V. mit ihrem Vorsitzenden Harry Grunenberg. Der Verein wurde 1987 gegründet und hat heute mehr als 100 Mitglieder. Seit 2000 arbeitet der Kulturtreff in einer ehemaligen Schule in der Wartburgstraße 10. Musik, Theater, Lesungen, Kurse, Feste und Ferienangebote gibt es dort zu bezahlbaren Preisen und für alle Generationen. Vahrenheide hat sich in diesen Jahrzehnten stark verändert, unter anderem durch die Sanierung im Programm „Soziale Stadt“ und den Abriss der Hochhäuser in Klingenthal. Der Kulturtreff blieb die ganze Zeit ein fester Treffpunkt für die Nachbarschaft.

Mit dem Haus verbindet Dr. Waraich auch eine persönliche Erinnerung. Als Schüler lernte er im Kulturtreff, ein Daumenkino zu zeichnen. Dass man mit den eigenen Händen etwas Neues schaffen kann, habe ihn damals fasziniert und präge ihn bis heute. In Vahrenheide ist in vielen Familien das Geld knapp. Gerade deshalb brauche der Stadtteil ein offenes Haus, in dem niemand erst beweisen müsse, dass er dazugehört.

Offen ist, wo der Kulturtreff künftig arbeiten wird. Das Gebäude muss saniert werden, und die Stadtverwaltung hat das Projekt in ihre Investitionsplanung aufgenommen. Dr. Waraich sprach sich für eine dauerhafte Lösung aus. Geprüft werden müssten ein Neubau und eine gemeinsame Lösung mit der benachbarten Kirchengemeinde. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ehrenamtlichen, die das Haus seit Jahrzehnten tragen.

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