Auf Einladung der Bahá’í-Gemeinde Hannover hat Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich im Bahá’í-Haus in Isernhagen-Süd ein Grußwort gehalten. Für Dr. Waraich ist der Austausch mit den Religionsgemeinschaften und Kirchen im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide ein zentrales Anliegen seiner Arbeit als Bezirksbürgermeister.
Das Programm des Nachmittags verband geistliche und festliche Momente. Den Auftakt bildete eine Andacht mit Lesungen aus den Bahá’í-Schriften von Bahá’u’lláh und ‚Abdu’l-Bahá, musikalisch begleitet von Betty Atlassi mit Gesang und Gitarre. Nach der Begrüßung durch Nahid Salimi, Vorsitzende des Geistigen Rates der Bahá’í Hannover, und Ali Faridi, Vertreter der Bahá’í-Gemeinde, folgten die Grußworte von Oberbürgermeister Belit Onay, von Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich sowie von Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Beauftragter für Interreligiösen Dialog der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und 1. Vorsitzender des Hauses der Religionen.
In seinem Grußwort hob Dr. Waraich die große religiöse Vielfalt des Stadtbezirks hervor. Bothfeld-Vahrenheide ist der flächenmäßig größte Stadtbezirk Hannovers, in dem Menschen aus vielen Nationen und mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu Hause sind. Dass die einzige Bahá’í-Gemeinde Niedersachsens mit eigenem Haus ihren Sitz im Stadtbezirk hat, bezeichnete er als besondere Bereicherung. Gerade angesichts der anhaltenden Verfolgung von Bahá’í in ihrem Ursprungsland sei das gemeinsame Zusammenstehen vor Ort ein wichtiges Zeichen.
Bei guten Gesprächen, Getränken und kleinen Köstlichkeiten klang der Abend aus – ein Beispiel für das lebendige interreligiöse Miteinander, das den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide prägt.

