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Der Abiturjahrgang der Herschelschule steht auf der Bühne der Aula, links der Schriftzug Abi 2026.

Grußwort an der eigenen Schule: Bezirksbürgermeister Waraich gratuliert dem Abiturjahrgang der Herschelschule

Bei der Abitur-Entlassungsfeier der Herschelschule hat Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich ein Grußwort an den Abschlussjahrgang gerichtet. Für ihn war der Anlass ein besonderer: Dr. Waraich legte vor 19 Jahren selbst an dieser Schule sein Abitur ab und wuchs in unmittelbarer Nähe in Vahrenheide auf.

In seiner Rede gab er den Absolventinnen und Absolventen drei Gedanken mit auf den Weg. Der erste war ein Aufruf zum Mut: Nicht jeder Plan gehe auf, und gerade Rückschläge, etwa bei der Suche nach einem Studienplatz oder einer Ausbildung, gehörten zum Leben dazu. Entscheidend sei, trotzdem weiterzumachen und auch Umwege als Chance zu begreifen.

Als zweites ermutigte Dr. Waraich die jungen Menschen, sich in die Gesellschaft einzubringen. Dies müsse nicht zwingend politisch sein – auch das Engagement in einem Sportverein, in der Nachbarschaft oder bei der freiwilligen Feuerwehr halte das Gemeinwesen zusammen. Demokratie sei kein Zustand, sondern werde täglich von Menschen gelebt, die füreinander einstehen.

Der dritte und ihm wichtigste Punkt war die Überzeugung, dass in Deutschland jeder seine Träume verwirklichen könne – auch diejenigen, denen nicht alles in die Wiege gelegt wurde. Ein Stadtteil wie Vahrenheide mache Menschen stark, geerdet und ehrlich. Das Abitur sei kein Geschenk des Zufalls, sondern das Ergebnis harter Arbeit, auf das die Absolventinnen und Absolventen stolz sein dürften.

Mit den Worten „Seien Sie mutig, bringen Sie sich ein, und vergessen Sie nie, wo Sie herkommen“ gratulierte Dr. Waraich dem gesamten Jahrgang herzlich zum bestandenen Abitur.

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